| 25. Juli 2011 |
DER AUGENARZT BESUCHT DIE KINDER 25.7.2011 Heute ist der Augenarzt zur Fundacion gekommen und hat dort 53 Kinder untersuchen können. Gegen drei Uhr rollte ein Pick up vor die Fundacion und wir halfen dem Arzt, sein Equipment auszuräumen. Er und seine Assistentin haben sich sehr lieb um die Kinder gekümmert und jedem Einzelnen genau erklärt, wieso es gut wäre, wenn es sich untersuchen lassen würde. So kamen zuerst die kleineren Kinder an die Reihe, bei denen mit Hilfe von Bilderkärtchen festgestellt wurde, ob sie eine Brille brauchen oder nicht.
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WIR BASTELN FÜR LAMA In den letzten beiden Wochen haben die Kinder aus der Fundacion für unsere nächsten Märkte kleine Obstkörbchen gebastelt. Diese wurden aus einer Masse aus Kleber und Mehl zuerst eingefärbt und dann geformt. Es haben sowohl die großen als auch die kleineren Kinder mitgeholfen diese „Artesanias“ herzustellen, welche wir dann auf unseren nächsten Märkten anbieten werden. Nun ist schon alles gut verpackt (in Papier gewickelt und in eine Kiste sortiert) in meinem Koffer und kommt auch hoffentlich genauso gut an.
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| 24. Juli 2011 |
GUAJALITO: FUNDACION PARA DAR ESPERANZA ENTDECKT DEN „BOSQUE NUBLADO“ (NEBELWALD), 22.-24.7.2011 (Bilder) Am Freitag Nachmittag sind wir mit 36 Kindern gegen vier Uhr in Richtung Süd-Osten gefahren. Von einem von Visozial organisierten Bus wurden wir abgeholt und haben unsere Reise in den Nebelwald begonnen. Kaum hatten wir Quito verlassen, konnte man beobachten, wie sich die Vegetation veränderte, das Land zuerst immer karger wurde (Hochland) und dann, als wir wieder bergab gefahren sind, immer mehr Pflanzen und Bäume sichtbar wurden. Alles wurde immer grüner und saftiger. Die Kinder haben sich während der ganzen Fahrt sehr gefreut und konnten es kaum erwarten aus dem Bus zu springen, kaum waren wir angekommen. Am ersten Abend haben wir die Betten bezogen und uns gemütlich eingerichtet. Nach dem Abendessen haben wir mit Javier (der Nebelwald-Guide von Visozial) einige Spiele mit den Kids gemacht und versucht, die Meute dann irgendwann ruhig zu bekommen :o) Am nächsten Morgen waren viele Kinder schon ab halb 6 wach und erkundeten die Gegend mit den beiden Betreuerinnen vor Ort. Als langsam alle wach waren, wurden die Kinder vom Team noch einmal ausgiebiger begrüßt und uns wurde erklärt, was es mit dem Ausflug genau auf sich hat: „Fundación Bosque protector Río Guajalito“ wird ebenfalls von Visozial e.v. unterstützt und dient dazu, den Nebelwald zu beschützen und aufzuforsten. So ermöglicht Visozial für die Kinder nun schon zum dritten Mal einen Ausflug zu dem Ort, an dem sie vor zwei Jahren Kaffeepflanzen gesetzt und letztes Jahr neue Bäume gepflanzt hatten. Aufgeregt erkundigten sich die Kinder nach den von ihnen angelegten Plantagen. Javier hat ihnen daraufhin versprochen, gleich nach dem Frühstück zu einer Kaffee-Plantage zu gehen und diese zu besichtigen. Und genau so war es auch: Mit neu gezogenen, kleinen Kaffee-Pflanzen und einer Machete bewaffnet sind wir nach einem sehr leckeren Frühstück aufgebrochen. Mitten im Dschungel haben wir dann den ganzen Vormittag um die Kaffee-Pflanzen herum das Unkraut gejätet und anschließend noch die neuen Kaffee-Pflanzen gesetzt. Den Kids hat es sehr viel Spaß gemacht, wir konnten z.B. an einer Liane über die Plantage schwingen, haben verschieden farbige Raupen und Schmetterlinge gesehen und uns die Funktion von den Pflanzen im Nebelwald von Javier erklären lassen. Danach sind wir erst einmal wieder zurück zu den Häusern und haben dort zu Mittag gegessen. Javier erklärte uns, dass wir nach dem Essen eine Wanderung durch den Nebelwald machen würden und danach im Fluss baden können. Die Kinder waren natürlich sofort begeistert und wir brachen auch gleich nach dem Essen auf. Wir mussten steile Berge hinaufsteigen, während uns Javier wieder über einige Pflanzen und Blumen informierte. Auf einem flachen Stück des Berges angekommen machten wir eine Pause, bevor es erst richtig losging: Javier wollte einen neuen Weg ausprobieren, lief mit der Machete vorneweg, während die Abenteuerlust bei uns stieg, denn nun war kein Trampelpfad mehr zu sehen, wir mussten über umgefallene Bäume klettern, durch Gebüsch kriechen, oder einen Fluss überqueren. Ab einer gewissen Stelle, wurde der „Weg“ immer matschiger und plötzlich steckten wir bis zu den Knien im Matsch :o) Einige Kinder mussten auch noch bis zu den Ellenbogen hinein, da sie ihre Schuhe verloren hatten! So marschierten wir insgesamt fast 4,5 Stunden durch den Nebelwald, was aber trotz allem ein riesen Spaß war :D Die Kinder haben viele neue Erfahrungen machen können und nachdem wir uns dann alle im Fluss mit Klamotten gebadet hatten, waren wir wieder erholt. Nach dem Abendessen wurden für die Kinder wieder Spiele angeboten, diesmal aber nicht so lange, da alle von der Wanderung doch ein bisschen müde waren. Am nächsten Tag sind wir gleich nach dem Frühstück aufgebrochen, da eine Rallye für die Kinder vorbereitet war. Sie führte uns wieder ein Stückchen den Hügel hinauf, hinein in den Nebelwald, zu einer Lichtung, wo verschiedene Spiele auf uns warteten. In Gruppen mussten wir z.B. ein Bild mit Fingerfarben ausmalen, ein Puzzle machen, etwas im Wald suchen, etc. Ein super Programm, das uns dort von den Betreuern von Visozial gestellt wurde – den Kids und uns hat es echt viel Spaß gemacht :o) Wieder unten angekommen, konnten wir uns dann im Fluss noch einmal baden und planschen, damit wir auch wieder sauber in Quito ankommen. Nach einem tollen Mittagessen haben wir uns dann vom Team vor Ort verabschiedet und sind in den Bus gestiegen, woraufhin die meisten der Kids sofort eingeschlafen sind. Eine super tolle Erfahrung, die bestimmt niemand so schnell vergessen wird - Danke Visozial! :o) |
| 18. Juli 2011 |
KÜHLSCHRANK
18.7.2011 Heute habe ich mit einer anderen Voluntärin (Julia) und der Direktorin von der Fundacion einen neuen Kühlschrank ausgesucht. Wir haben einen gefunden, der drei Fächer hat und oben auch noch ein großes Eisfach. Zu unserer Überraschung wurde der Kühlschrank auch direkt kostenlos zur Fundacion geliefert – was Julia und mir besonders gut gefallen hat, denn wir beide durften wieder hinten auf der Ladefläche mitfahren :o) Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Monika (einer weiteren Voluntärin), die uns einen Teil des Kühlschranks bezahlt hat und sich über den schnellen Kauf auch sehr gefreut hat!! Die Kinder und die BetreuerInnen der Fundacion sind sehr zufrieden mit dem Kühlschrank, er wurde gleich angeschlossen und für das übrig gebliebene Essen verwendet... Liebe Grüße und HERZLICHEN DANK AN ALLE LAMATEN, DIE DIES ERMÖGLICHT HABEN!! |
| 10. Juli 2011 |
AB INS KÜHLE NASS ! Nachdem wir uns gestern zum Kochen getroffen und eineinhalb Töpfe Reis mit Hühnchen und Gemüse gekocht hatten, ging es heute direkt ins Schwimmbad „Piscinas de Cunuyaquu“. Mit 66 Kindern haben wir uns um 9 Uhr auf den Weg gemacht. Als wir nach einer Stunde angekommen waren, haben wir die Kids gepackt und erstmal einen Platz für alle gesucht. Es waren noch nicht einmal alle Sachen dort verstaut, da waren die ersten schon im Wasser verschwunden. Ich bin sofort hinterher und habe im tiefen Becken dann zweieinhalb Stunden aufgepasst, die Kinder immer auf meinem Rücken vom einen Rand zum anderen schwimmend transportiert, Ringe hinaufgetaucht und bin um die Wette geschwommen. Als ich dann von einer anderen Betreuerin abgelöst wurde, bin ich rüber ins kleine Becken gegangen, um den Kindern dort beim Handstandmachen zuzuschauen. Die Kinder haben auch hier im Schwimmbad eine Mahlzeit bekommen (wieder „arroz relleno“, weil sich die Kinder das noch einmal gewünscht haben), „Quaker“ (ein Getränk mit Milch, Haferflocken und Früchten) und eine Mandarine. Soweit ich das einschätzen konnte, hatten sich alle riesig auf das Schwimmbad gefreut und es hat dann auch allen sehr gut gefallen. Auf der Heimfahrt sind die meisten eingeschlafen, was eigentlich ganz angenehm war, denn der Tag war zwar wunderschön, aber auch ein bisschen anstrengend :o) Ich
hoffe wir machen bald wieder so einen tollen Ausflug, es hat echt
mega viel Spaß gemacht!!
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| 09. Juli 2011 |
DURCHBLICK und VITAMINE (Fotos ansehen) Letzte Woche hatte ich durch Zufall das Glück, einen Obstladen zu finden, der uns jeden Montag und Mittwoch FRISCHES OBST UND GEMÜSE FÜR ALLE 80 KINDER verkauft, das ist doch mal super, oder? Und das kam so: Ich war unterwegs in Quito. Gerade hatte ich mich über die neuen Schuluniformen der Kinder informiert, denn alle 2 Jahre müssen neue gekauft werden. Ich habe den Eltern bzw. Angehörigen der Kinder versprochen, dass ich zur Schule runterfahre und dort kläre, was nun alles neu gebraucht wird und wie genau die Uniformen auszusehen haben. Denn meistens ist das Emblem der Schule auf der Uniform abgebildet, es gibt aber nur eine „richtige Uniform“, und sehr viele Fälschungen auf dem Markt. Also bin ich in die Schule gefahren und habe den Lehrer dort um eine genaue Beschreibung gebeten, die ich auch erhalten habe, sodass Eltern und Angehörige jetzt alle losziehen können. Auf
meinem Heimweg bin ich durch Cotocollao geschlendert (der Stadtteil
von Quito, in dem die Schule ist – liegt weiter unten als die
Fundacion) und habe dort durch Zufall einen sehr ansprechenden
Obstladen gesehen. Spontan habe ich die Verkäuferin der
„Frutería Marujita“ angesprochen und ihr von LAMA
und der Fundación erzählt. Wir haben uns darauf geeinigt,
dass eine
Betreuerin der Fundacion (Patricia, die Frau, die auch für die
Kids
kocht) zweimal in der Woche (montags und mittwochs) Obst und
Gemüse
für alle 80 Kinder abholen darf - Obst und Fahrtkosten werden
zu 100% von LAMA gesponsort. Die Verkäuferin war
meines Erachtens auch begeistert von der Idee und
hat gleich zugesagt. Die
Obstspenden, die wir bis jetzt
immer bekommen hatten, sind nämlich wirklich oft schon
verschimmelt
oder gammlig, jedenfalls so, dass ich sie nicht essen würde
und
somit will ich es auch nicht an Andere weitergeben. Damit Obst und Gemüse auch gelagert werden können, wird LAMA in den nächsten zwei Wochen noch einen Kühlschrank organisieren, denn sonst werden die Reste schlecht und können nicht mehr verwendet werden. Mit Kühlschrank könnte z.B. Obst gelagert werden und an einem Tag, an dem kein Obst abgeholt wird, ein Obstsalat zubereitet werden... Außerhalb der Betreuungszeiten der Fundacion bin ich heute (Freitag, 8.7.2011) mit drei Kindern zum Optiker gegangen. Die Direktorin hatte mich auf diese Kinder aufmerksam gemacht und darum gebeten, ihnen den Kauf von Brillen zu ermöglichen. Sie können wohl so schlecht lesen, dass ihr Lehrer schon öfter deswegen die Fundación-Direktorin angesprochen hat. Gestern habe ich mit einer Mutter ausgemacht, dass sie uns bitte begleiten soll, da ich möchte, dass sie auch hört und sieht was der Arzt macht. Der andere Junge wohnt bei Bekannten und hat leider keine Eltern, die ihn beim Arztbesuch unterstützen könnten. Ich war richtig erstaunt, als die Mutter und alle drei Kinder PÜNKTLICH an der Bushaltestelle erschienen sind. Es kommt mir so vor, als würden die Leute hier langsam verstehen, dass es auch Personen gibt, die sich an ihr Wort halten und vor allem, dass sie nicht enttäuscht bzw. versetzt werden. Jedenfalls sind wir dann zum Optiker gefahren, dort haben wir dann erstmal eine halbe Stunde auf den Arzt gewartet, denn der war immer noch in der Mittagspause und irgendwie unauffindbar. Als er dann aber kam, hat er bei jedem Kind Augendruck und Stärke der Brillengläser gemessen. So kam heraus, dass Darwin auf einem Auge fast nichts sieht und eine Stärke von -7 und auf dem anderen Auge von -3,5 hat, ohne Brille ist das Ablesen von der Tafel kaum denkbar. Bei Karina war die Stärke nicht so dramatisch, wenn auch nicht außer Acht zu lassen: auf beiden Augen 1,75. Bei Wellington stellte der Arzt eine Augen- und Hautkrankheit fest, die behandelt werden muss. Ich hole ihn deswegen am Montag um halb sieben morgens ab und werde mit ihm in eine Klinik fahren. Die Mutter der anderen beiden Kinder sagte mir, dass Wellington nun schon seit ca. einem halben Jahr eine aufgesprungene Lippe habe, die immer wieder zu bluten beginne. Seine Augen sind blutunterlaufen, weswegen besonders bei ihm der UV-Schutz der neuen Brillen sehr wichtig war! Auch
hier möchten wir Allen sehr herzlich danken, die den Kindern
das
möglich gemacht haben!! ich
halte euch auf dem Laufenden!!
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| 6./7. Juli 2011 |
UND JETZT WIRD WIEDER IN DIE HÄNDE GESPUCKT (Fotos ansehen) Gestern haben wir angefangen, alle gespendeten Möbel, die wir vor ziemlich genau einem Jahr zusammen abgeholt hatten, von einem Raum (wo sie gelagert waren) in einen anderen zu räumen. Das war wirklich sehr anstrengend, weil viele schwere Möbel (wie Sofas, oder Schreibtische) dabei waren. Der Sinn bestand darin, dass der jetzt freie Raum größer ist und endlich von den Kinder genutzt werden kann. Einige Möbel waren auch kaputt oder verschimmelt, die haben wir dann einfach mal entsorgt, denn mit diesen Sachen konnte man nichts mehr anfangen. Am Donnerstag haben wir dann angefangen, den nun frei gewordenen Raum zu streichen, damit er wieder ein bisschen schöner aussieht. Mein Vorschlag war es, die Handabdrücke der Kinder an die Wände zu machen, damit der Raum lebendiger und auch ein bisschen bunter wird. Bisher sind wir aber noch nicht so weit gekommen, weil die Farbe sehr schwer aufzutragen ist. Deswegen werden wir am Montag noch weiter streichen und dann am Dienstag erst die Hände der Kinder an die Wände abdrücken. Gestern habe ich dann noch ein Schwimmbad für Sonntag organisiert, was gar nicht so einfach war, jedenfalls schwieriger als ich gedacht hatte, denn in viele Schwimmbäder dürfen die Kinder nur mit Badeanzug und Badekappe rein. Da ich mir aber sicher bin, dass nur vielleicht 5 der 80 Kinder einen Badeanzug haben und der Rest in Hemdchen und Höschen schwimmen gehen wird, fand ich das ziemlich unpraktisch und habe so lange nach einem Schwimmbad gesucht, bis ich eines gefunden hatte, das uns auch mit Kleidung schwimmen lässt. Außerdem können wir in dieses Schwimmbad (Cunuyaquu) auch unser eigenes Essen mitnehmen. Nun freue ich mich schon sehr auf unseren Badetag am Sonntag und hoffe, dass wir viel Sonne haben werden :o) liebe Grüße aus Quito! Magdalena |
| 03. Juli 2011 |
GEHT EIN LAMA IN DEN PARK Heute waren wir mit den Kindern im größten Park Quitos, dem Parque Metropolitano. Wir haben uns um neun Uhr morgens mit den Kindern getroffen und sind in den Bus eingestiegen, den wir schon am Donnerstag für den Ausflug gebucht hatten. Voll bepackt mit Essen, das Pati und ich am Samstag Nachmittag gekocht hatten (Arroz relleno – Reis gemischt mit Hühnchen, Würstchen und Gemüse), mit genügend Trinkflaschen, Plastiktellern und -bechern haben wir uns dann mit insgesamt 72 Kindern auf den Weg gemacht. Die Kinder waren alle sehr aufgeregt und konnten im Bus kaum stillsitzen, geschweige denn still sein. So wurde schon auf der Hinfahrt gesungen und sogar im Bus getanzt :o) Nach
ca. 45minütiger Fahrt sind wir dann im Park angekommen und
haben
die
Kinder erfolgreich auf den Spielplatz gebracht, woraufhin sie alle in
verschiedene Richtungen zum Spielen gerannt sind. Dort haben wir dann
Mandarinen und etwas zu Trinken ausgeteilt. Später sind wir
noch
zu
einem anderen, größeren Spielplatz mit zwei riesigen
Fußballfeldern
gegangen, auf denen dann auch gleich viele Kinder Fußball
gespielt
haben. So gegen zwölf gab es in der Nähe von diesem
großen
Spielplatz eine Präsentation von den Polizisten, die den Park
„bewachen“. Sie haben mit ihren Hunden eine Show
vorgeführt, die
die Kinder sehr fasziniert beobachtet haben. Als Highlight durften
sogar einige der Kinder in der Show als Freiwillige mitmachen: z.B.
haben sich die Kinder auf den Boden gekniet und einen Reifen
hochgehalten, durch den dann die Hunde gesprungen sind. Die Show war
sehr beeindruckend und bestimmt ein tolles Erlebnis für die
Kids.
Danach hatten alle erst einmal Hunger und wir haben das Essen ausgeteilt. Wir haben zusammen gegessen und uns noch ein bisschen unterhalten, bis die Kinder schon wieder spielen wollten. Das konnten sie dann noch kurze Zeit machen, bis uns der Bus um drei Uhr schon wieder abgeholt hat und zurückbrachte. Auf der Heimfahrt sind einige Kinder direkt eingeschlafen und trotz des ganzen Lärms bis zur Ankunft nicht aufgewacht. Ich hoffe den Kindern und BetreuerInnen hat's genauso gut gefallen wie mir, es war ein wirklich sehr gelungener Tag, vielen Dank an Alle, die dies ermöglicht haben :o) |
| 28.06.2011 | GEHT EIN LAMA IN DEN SUPERMARKT
Wie gestern abgemacht, habe ich mich heute (PÜNKTLICH!) um zehn Uhr mit der Köchin der Fundación (Pati) getroffen, um für die Kinder Essen zu kaufen. Da kaum noch etwas da war, mussten die Vorräte also erneuert werden. Pati und ich haben jede Menge gekauft: 1
Quintal (=50 Kilo) Kartoffeln,
1 Quintal Nudeln,
1 Quintal Zucker,
1 Quintal Reis,
1 Quintal Salz,
1 Quintal Avena (eine Art Haferflocken), 1 Kiste Thunfischdosen, 1 Kiste Sardinendosen, 1 Kiste Milchpackungen (12
Stück à 1 Liter), 1 Kiste Ölflaschen (12
Stück à 1 Liter), Orangen, Äpfel, Bananen, Naranjilla (für Saft), Tomaten, Salat, Weisskohl, Karotten, Würstchen, Hühnchen, Tomatensoße (1
Gallone),
Mayonaise (1 Gallone),
Kakaopulver zum Auflösen für heisse Schokolade, Creme für die
Hände und das Gesicht, Schampoo, Handtücher, Seife, neue Zahnbürsten
für alle,
Zahnpasta, Mit
den ganzen Sachen sind wir dann in einer Camionetta den Hügel
hinaufgesaust, die Kinder von Pati, eine Cousine von Pati und eine
andere Betreuerin (Jeanneth), die uns beim Einkaufen getroffen hat,
saßen hinten auf der Ablagefläche zwischen den
Einkäufen und haben
uns den Wind um die Ohren pusten lassen :o) Ein
riesengroßes Dankeschön an alle LAMAten,
ohne euch könnten die
Kids nicht so gut essen!
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| 27. Juni 2011 |
ANGEKOMMEN !!! Heute bin ich nach einer langen Reise und einer freudigen Ankunft zum ersten Mal wieder zu den Kindern gefahren – was für eine Überraschung! Ich war überglücklich wieder hier zu sein und auch die Kinder und Betreuer haben sich wirklich gefreut. Schon vom Bus aus haben mich einige Kinder erkannt und sind nebenher gerannt, um mich beim Aussteigen gleich mit Umarmungen zu überfallen. Sogar einige Eltern und Verwandten von den Kindern kamen auf mich zu und haben mich gleich zum Essen eingeladen. Hoffentlich können so viele wie möglich von euch dieses Gefühl einmal teilen... Danach war ein recht chaotischer Tag in der Fundación, da die Kinder zum Teil schon Schulferien und dadurch keine Hausaufgaben haben. Da der andere Teil der Kinder aber noch immer zur Schule gehen muss und erst nächste Woche mit den Ferien beginnt, haben wir mit dem Ferienprogramm in der Fundación noch nicht angefangen. Als es ums Essenkochen ging, musste ich feststellen, dass kaum etwas vor Ort war, woraufhin ich die Direktorin ansprach und sie mir erklärte, dass sie durch eine kaputte Leitung eine Wasserrechnung von 130,00$ zu begleichen hatte und dann das Geld für Essen fehlte. Also habe ich mich gleich für den nächsten Tag mit der Köchin zum Einkaufen verabredet. Es
war ein absolut gelungener erster Tag, |
| Ende Juni 2011 |
Am
26. Juni ist Magdalena wieder in Richtung Quito abgehoben, mit jeder
Menge Pläne für die Arbeit vor Ort im
Gepäck. Sie freut sich riesig auf
ein Wiedersehen mit den Kindern und BetreuerInnen im Projekt, die sie
das letzte Mal im Januar gesehen hatte. Am Flughafen wurde sie dann
auch schon erwartet - eine große Erleichterung, denn der Weg
ins
Projekt mit dem Bus durch die Stadt ist sehr weit. Nachdem auch die Rennerei wegen des Visums vorbei ist, kann sich Magdalena jetzt in die LAMA-Arbeit stürzen. Wir haben jede Menge vor! Das nächste Projekt steht schon an: alle Kinder bekommen Socken und Schuhe von LAMA. Dazu muss Magdalena erst mal alle Schuhgrößen erfassen. Deshalb hat sie gestern die Füße der Kids vermessen, heute wird sie losziehen, |
um
für jede/n Einzelne/n von ihnen die
entsprechende
Fußbekleidung zu kaufen. Der Transport der entsprechend
großen
Schuhmenge ist zwar bislang ungeklärt, wir sind aber wie immer
zuversichtlich, dass es klappt. Für nächste Woche sind zwei Ausflüge geplant. Zuerst in einen Spielpark, dann ins Schwimmbad. Für Finanzierung und Organisation ist auch diesmal Magdalena stellvertretend für LAMA verantwortlich. Zusammen mit den BetreuerInnen und zwei neuen Volontärinnen wird sie die Kinder natürlich begleiten. Und: der Kühlschrank im Projekt ist anscheinend kaputt gegangen. Wir werden sehen, was wir hier machen können! |
| Erste Aktion in Quito: Einkauf
nach LAMA-Art |
Magdalena ist wieder
daaaaaaaaaaaaaaaaa!!! |
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o8. Juni 2011 |
Kind im Projekt erkrankt - LAMA finanziert Arztbesuch In dieser Woche
erreichte uns
die Nachricht von Mireya, Chefin der Fundación, ein
Mädchen
im Projekt sei so schlimm von einer Hautkrankheit betroffen, dass sie
mit dem Kind ins lokale Krankenhaus fahren musste. Dort hat die kleine
Patientin Nathaly Verbände und Medizin bekommen, die
Behandlung
wird noch fortgesetzt.
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Mireya erzählte außerdem von einem Fest anlässlich des Kindertages, der am 18.o6. gefeiert wird. Eingeladen sind alle Kinder und BetreuerInnen der Fundación. Jedes Kind bekommt an diesem Tag warme Socken von LAMA geschenkt. |